» Ein Chat-Fenster ist kein Mitarbeiter
Die meisten nutzen Claude wie eine Suchmaschine, die schöner formuliert. Man stellt eine Frage, bekommt eine Antwort und kopiert sie irgendwohin. Das spart hier und da ein paar Minuten, aber es ändert nichts daran, dass der Newsletter am Ende doch wieder abends entsteht.
Das liegt weder an dir noch an Claude. Es liegt daran, dass ein Chat-Fenster kein Mitarbeiter ist. Eine Mitarbeiterin kennt dein Business, deine Sprache und deine Kundinnen, und sie hat feste Aufgaben. Sie fragt nicht jedes Mal von vorn, wer du bist und was du verkaufst.
Genau das wird im Sprint gebaut. Claude bekommt dein Wissen, deine Regeln und drei Jobs. Danach fragst du nicht mehr „Kannst du mir helfen?“, sondern sagst „Mach“. Wofür ChatGPT und Claude sonst taugen und wofür nicht, habe ich in ChatGPT für Selbstständige eingeordnet.
» Was an den fünf Tagen passiert
Jeder Tag hat 90 Minuten live und endet mit einem fertigen Stück:
- Montag, dein Business-Projekt: Claude lernt, wer du bist, wen du bedienst, wie du sprichst und was du verkaufst. Einmal angelegt, nie wieder erklärt.
- Dienstag, Job eins, Inhalte: Aus einem Video oder einem Gedanken werden Newsletter, Beitrag und Blogartikel in deiner Sprache.
- Mittwoch, Job zwei, Kundinnen: Anfragen beantworten, Angebote formulieren, nachfassen. Claude kennt deine Preise und deine Grenzen.
- Donnerstag, Job drei, dein Thema: Jede baut den Ablauf, der ihr am meisten Zeit frisst, etwa Buchhaltung vorbereiten, Recherche, Planung oder das Willkommen neuer Kundinnen.
- Freitag, dein Wochenablauf: Die drei Jobs greifen ineinander. Klar ist danach, was Claude ab Montag allein macht, was du prüfst und was du weiter selbst machst.
Zwischen den Sessions liegen kleine Aufgaben von 30 bis 60 Minuten. Dazu gibt es eine WhatsApp-Gruppe für Fragen und alle Aufzeichnungen, die du behältst.
» Warum fünf Tage am Stück
Man könnte dieselben Inhalte auch auf fünf Wochen verteilen, jeden Montag eine Stunde. Es funktioniert schlechter, und zwar aus einem sehr menschlichen Grund: Zwischen zwei Terminen, die eine Woche auseinanderliegen, passiert das Kundengeschäft. Man vergisst, wo man stand, und fängt jedes Mal halb von vorn an.
Fünf Vormittage hintereinander halten den Faden. Was am Montag angelegt wurde, ist am Dienstag noch frisch, und am Freitag greifen die Teile tatsächlich ineinander. Susanne Laumeyer, die an einem Sprint teilgenommen hat, hat es so gesagt: „Eine Woche jeden Tag bringt so viel mehr, als immer nur Häppchen verteilt zu sich zu nehmen.“
90 Minuten am Tag sind dabei bewusst gewählt. Das ist lang genug, um etwas fertigzustellen, und kurz genug, dass der restliche Tag für Kundinnen bleibt. Fällt doch einmal ein Vormittag aus, holst du ihn über die Aufzeichnung nach.
» Wie ein Dienstagmorgen danach aussieht
Ein Beispiel, wie es nach dem Sprint laufen kann. Dienstag, 9:12 Uhr, du hast gestern ein kurzes Video aufgenommen. Du schreibst deinem Claude-Projekt: „Mach aus dem Video von gestern den Newsletter.“
Claude liefert einen Entwurf mit Betreff, drei Absätzen in deiner Sprache und einem Hinweis am Schluss auf dein nächstes Angebot. Du liest ihn, änderst einen Satz und schreibst „Passt“. Um 9:14 Uhr ist der Newsletter fertig zum Verschicken, und du sitzt noch beim ersten Kaffee.
Das Entscheidende daran ist nicht die Geschwindigkeit, sondern dass du nichts erklären musstest. Claude kannte deinen Ton, deine Kundinnen und dein Angebot schon. Diese Vorarbeit ist das, was in den fünf Tagen entsteht, und sie ist der Grund, warum es danach so einfach aussieht.
» Was das mit Sichtbarkeit zu tun hat
Sichtbarkeit scheitert fast nie an der Website, sondern am Nachschub. Wer bei Google und in KI-Antworten gefunden werden will, braucht regelmäßig Inhalte, und die meisten Einzelunternehmerinnen steigen genau dort aus, weil der Abend nur zwei Stunden hat.
In unserem Sichtbarkeits-System heißt dieser Teil die Stimme: dein Wissen, als Inhalte in deinem Ton. Der Claude Sprint baut genau diesen Baustein. Der Dienstag mit dem Inhalts-Ablauf ist für viele der wichtigste Tag, weil danach aus einem einzigen Gedanken pro Woche mehrere Inhalte werden.
Wer zusätzlich eine Website will, die gefunden wird, und einen Rhythmus, der alles veröffentlicht, findet das im Website Sprint vom 9. bis 20. November. Beide Formate passen zusammen, man kann aber auch nur eines machen.
» Was Teilnehmende sagen
Kirsten hat 2026 bereits drei Runden geleitet. Lotti, die im Mai dabei war, hat es so beschrieben: „Kirsten spricht die gleiche Sprache wie ich. Kein Techniknerd-Geschwafel.“
Güngör, Teilnehmer im Oktober: „Diese Arbeitserleichterung und Zeitersparnis, das ist ja unfassbar.“ Und Jürgen aus derselben Runde: „Ich bin bisher noch nie gescheitert, weil Claude ja weiß, wie es geht. Jetzt muss man ihm das nur noch entlocken.“
Der letzte Satz trifft den Kern ziemlich genau. Claude kann sehr viel. Die Kunst ist, ihm die richtigen Informationen und feste Aufgaben zu geben, statt jeden Tag neu zu fragen.
» Für wen der Sprint ist, und für wen nicht
Der Sprint passt, wenn du ein laufendes Business hast und Claude schon nutzt, oder ein Abo hast und nicht weißt, wofür. Technik-Kenntnisse brauchst du nicht. Du brauchst fünf Vormittage und die Bereitschaft, Dinge abzugeben.
Nicht passend ist er, wenn du noch kein Angebot hast, das sich verkauft. Claude kann viel, aber kein Business erfinden. In dem Fall ist Kirstens ShEO Club der bessere Ort, dort geht es um Angebot und Strategie.
Und ein Hinweis zu den Daten deiner Kundinnen: Sitzungsinhalte und Klientendaten müssen nicht in eine KI. Gebaut werden Abläufe für dein Angebot, deine Sichtbarkeit und deine Organisation, nicht für vertrauliche Gespräche.
» Was es kostet
Der Claude Sprint kostet 497 €. Darin enthalten sind fünf Live-Sessions zu je 90 Minuten, alle Aufzeichnungen, die WhatsApp-Gruppe und am Ende drei fertige Abläufe samt deinem Claude-Projekt.
Dazu kommt Claude Pro für rund 20 € im Monat. Das läuft auf deinen Namen und ist Voraussetzung, weil die Abläufe in deinem eigenen Konto entstehen. Andere Werkzeuge brauchst du nicht. Und weil alles in deinem Konto liegt, gehört es dir auch nach dem Sprint: Du kannst die Abläufe erweitern, ändern oder neue dazubauen, ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen oder ein weiteres Abo abzuschließen.
Zum Einordnen: Wenn Claude dir nach dem Sprint auch nur zwei Stunden pro Woche abnimmt, sind das über hundert Stunden im Jahr. Was eine Stunde deiner Zeit wirklich wert ist, habe ich einmal durchgerechnet.
» Buch, Sprint oder beides
Wer erst einmal in eigenem Tempo anfangen will, kann das mit dem großen Claude-Buch tun. Es ist aus den Claude-Sprints entstanden und enthält, was dort funktioniert hat. Was drinsteht, habe ich im Artikel zu Claude KI auf Deutsch beschrieben.
Der Sprint ist der Weg für alle, die nicht lesen, sondern am Ende der Woche fertige Abläufe haben wollen. Und wer gar nichts selbst bauen möchte, lässt es von Kirsten und mir bauen. Alle Wege stehen auf der Angebotsseite.
Gebucht wird der Sprint über Kirstens Buchungsseite. Die Gruppe ist auf zwölf Plätze begrenzt.
» Häufige Fragen
Wann ist der nächste Claude Sprint?
Vom 30. November bis 4. Dezember 2026, Montag bis Freitag jeweils von 9:30 bis 11 Uhr, live über Google Meet. Die Gruppe ist auf zwölf Plätze begrenzt.
Was kostet der Claude Sprint?
497 € für fünf Live-Sessions, alle Aufzeichnungen und die WhatsApp-Gruppe. Dazu brauchst du Claude Pro für rund 20 € im Monat, das auf deinen Namen läuft.
Brauche ich Technik-Kenntnisse für den Claude Sprint?
Nein. Du brauchst Claude Pro, ein Angebot, das sich schon verkauft, fünf Vormittage und die Bereitschaft, Aufgaben abzugeben. Programmiert wird nichts.
Was habe ich nach dem Claude Sprint?
Drei fertige Abläufe, die dir gehören, zum Beispiel für Inhalte und Anfragen, ein Claude-Projekt, das dein Business kennt, und einen Wochenablauf, in dem klar ist, was Claude erledigt und was du selbst machst.