» Warum eine einzige Seite oft mehr bringt als eine ganze Website
Viele Einzelunternehmerinnen haben eine Website mit sechs Unterseiten, einem Blog von 2021 und einem Kontaktformular. Was fehlt, ist eine Seite, auf der ein einziges Angebot so erklärt ist, dass man es buchen kann. Ohne Umweg, ohne „schreib mir für Details“.
Genau das ist eine Landingpage: eine Seite, ein Angebot, ein Knopf. Sie ist der Link, den du nach einem Gespräch verschickst, den du in die Instagram-Bio setzt und unter einen Newsletter. Wie so eine Seite aufgebaut sein muss, damit sie verkauft, habe ich im Artikel Landingpage erstellen aufgeschrieben.
Das Problem ist selten das Wissen, sondern der Aufwand. Eine Seite bauen heißt Text schreiben, gestalten, Technik, Hosting. Vier Baustellen für eine einzige Seite, neben Kundinnen, Inhalten und allem anderen, das an dir hängt. Am Landingpage-Tag werden alle vier erledigt, nacheinander und gemeinsam.
» Was an dem Tag passiert
Der Tag folgt einem festen Ablauf, damit am Ende wirklich bei allen eine Seite online ist:
- 9 Uhr: dein Angebot in wenigen Sätzen. Jede stellt ihres vor, die Runde gibt Rückmeldung, Claude schärft nach.
- 10 Uhr: dein Hauptbegriff. Wie nennen Menschen dein Problem, wenn sie es googeln? Geschaut wird in Suchdaten, nicht in den Bauch.
- 10:30 Uhr: der Seitentext, mit Claude geschrieben, laut vorgelesen und gekürzt.
- 13 Uhr: Aus Text, Fotos und Vorlage wird mit Claude Code deine Seite, mit deinen Farben, deiner Schrift und einer Ansicht, die auf dem Handy funktioniert.
- 14:30 Uhr: Die Seite geht online, auf deinem Webspace, mit Kauf- oder Terminknopf und verlinktem Impressum.
- 15:30 Uhr: Du lernst, Text und Bilder selbst im Browser zu ändern, ohne Claude Code und ohne fremde Hilfe.
- 16:15 Uhr: Jede zeigt ihre fertige Seite. Danach ist Zeit für Fragen und für das, was als Nächstes dran ist.
Zwei Tage später gibt es eine Stunde Fragerunde für alles, was seitdem gehakt hat. Erfahrungsgemäß fällt einem das Wichtigste erst am nächsten Morgen ein.
» Warum wir beim Angebot anfangen, nicht beim Layout
Eine schöne Seite für ein unklares Angebot verkauft genauso wenig wie gar keine. Deshalb beginnt der Tag nicht mit Farben, sondern mit der Frage, was du eigentlich verkaufst, für wen und mit welchem Ergebnis.
Das ist auch der Teil, den die meisten allein überspringen. Man öffnet eine Vorlage, füllt die Kästen und wundert sich, warum die Seite austauschbar klingt. In einer Runde von zwölf merkt man dagegen sehr schnell, welcher Satz bei den anderen ankommt und welcher nur einem selbst gefällt.
Der zweite Schritt ist der Hauptbegriff. In unserem Sichtbarkeits-System gehört er zum Fundament: Die Seite soll nicht nur überzeugen, wenn jemand sie aufruft, sondern auch gefunden werden, wenn jemand danach sucht. Ein Begriff, den niemand eintippt, macht die schönste Seite unsichtbar.
» Gebaut mit Claude Code, geändert von dir
Gebaut wird mit Claude Code. Das ist die Variante von Claude, die nicht nur antwortet, sondern Dateien anlegt und bearbeitet. Du beschreibst in normaler Sprache, was entstehen soll, und Claude Code baut es. Programmieren musst du dafür nicht.
Damit am Tag selbst nichts an der Einrichtung hängt, gibt es vorher ein Video und einen 30-Minuten-Check mit dem Team. Wer um 9 Uhr in den Call kommt, hat Claude Code also schon laufen und verliert keine Stunde mit Installationsfragen.
Das Ergebnis ist eine statische Seite aus fertigen HTML-Dateien. Sie lädt schnell, braucht keine Plugins und hat keine Monatsgebühr. Und sie gehört dir: Sie liegt auf deinem Webspace, nicht in einem fremden Konto, aus dem du irgendwann wieder herauskommen musst.
» Was du am Abend hast
Eine Seite, die dein Angebot erklärt und buchbar macht. Online, unter deiner Adresse, mit einem Knopf, über den man kauft oder einen Termin bucht.
Wie das konkret aussieht, zeigt ein Beispiel einer Physiotherapeutin. Oben steht in einem Satz, für wen das Angebot ist: Selbstständige, die den ganzen Tag sitzen. Darunter das Ergebnis, „in sechs Wochen schmerzfrei am Schreibtisch“, dann ein Foto von ihr und drei Sätze dazu, was dazugehört: sechs Termine in der Praxis, ein Plan für den Arbeitsplatz, Übungen als Video. Der Preis steht offen da, samt Hinweis, dass die Krankenkasse oft einen Teil erstattet. Ganz unten ein Knopf zum Ersttermin. Mehr braucht so eine Seite nicht.
Dazu einen Text, den du weiterverwenden kannst. Die Sätze, die am Vormittag entstehen, funktionieren auch auf Instagram, im Newsletter und im nächsten Erstgespräch. Für viele ist das am Ende fast wertvoller als die Seite selbst.
Und zum ersten Mal einen Link, den du verschicken kannst, ohne dich zu entschuldigen. Das klingt nach einer Kleinigkeit. Wer schon einmal „die Seite ist gerade noch im Umbau“ dazugeschrieben hat, weiß, dass es keine ist.
» Was du mitbringst, und für wen der Tag nichts ist
Du brauchst ein Angebot, das du schon verkaufst oder verkaufen willst. Es darf neu sein, aber es muss stehen. Dazu Claude Pro mit Claude Code, eingerichtet nach dem Vorbereitungsvideo, Zugang zu deinem Webspace, ein Logo und drei Fotos.
Nichts ist der Tag für dich, wenn du noch nicht weißt, was du anbietest. Dann würde am Abend eine Seite für nichts online gehen. In dem Fall lohnt sich zuerst ein Gespräch, oder Kirstens ShEO Club, wo es genau um Angebot und Strategie geht.
Und ein ehrlicher Hinweis zur Zeit: Der Tag ist voll. Wer nebenher Kundentermine legt, kommt nicht mit. Plan ihn ein wie einen Workshop vor Ort, nur ohne Anfahrt.
» Was es kostet
Der Landingpage-Tag kostet 297 €. Darin enthalten sind der ganze Tag live mit Kirsten und der Runde, die Fragerunde zwei Tage später, die Vorlage und das Werkzeug, mit dem du die Seite danach selbst im Browser änderst.
Dazu kommen Kosten, die auf deinen Namen laufen und nicht an uns gehen: Claude Pro für rund 20 € im Monat und dein Webspace, falls du noch keinen hast. Ich schreibe das so deutlich, weil es vorher dastehen muss und nicht hinterher.
Zum Einordnen: Eine einzelne Verkaufsseite von einer Agentur kostet schnell ein Vielfaches, und du kannst sie danach meist nicht selbst ändern. Was eine Website insgesamt kosten darf, steht ausführlich in Website erstellen lassen: Was es 2026 wirklich kostet.
» Und danach?
Eine Landingpage ist die Bühne für ein Angebot. Damit sie auch gefunden wird, braucht sie Inhalte und einen Rhythmus dahinter. Genau das ist der Website Sprint vom 9. bis 20. November 2026: zwei Wochen, in denen deine Seite mit echten Suchdaten umgebaut wird und danach ein Blog- und Social-Media-System läuft.
Wer lieber nichts davon selbst macht, kann das ganze System bauen lassen. Dann plant Kirsten, ich baue, und du gibst frei. Alle Wege und Termine stehen auf der Angebotsseite.
Für den 28. Oktober gilt: höchstens zwölf Plätze, damit für jede Seite Zeit bleibt. Gebucht wird über Kirstens Buchungsseite.
» Häufige Fragen
Wann ist der nächste Landingpage-Tag?
Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, von 9 bis 17 Uhr, live über Google Meet. Die Gruppe ist auf zwölf Plätze begrenzt. Zwei Tage später gibt es eine Stunde Fragerunde.
Kann ich eine Landingpage mit KI erstellen, ohne zu programmieren?
Ja. Am Landingpage-Tag beschreibst du in normaler Sprache, was entstehen soll, und Claude Code baut die Seite. Vorher gibt es ein Einrichtungsvideo und einen 30-Minuten-Check, damit am Tag selbst nichts an der Technik hängt.
Was kostet der Landingpage-Tag?
297 € für den ganzen Tag live, die Fragerunde, die Vorlage und das Werkzeug zum Ändern der Seite. Dazu kommen eigene laufende Kosten: Claude Pro für rund 20 € im Monat und dein Webspace.
Was brauche ich für den Landingpage-Tag?
Ein Angebot, das steht, Claude Pro mit Claude Code, Zugang zu deinem Webspace, ein Logo und drei Fotos. Wer noch nicht weiß, was er anbietet, sollte zuerst das Angebot klären.